PUR-Dachspritzschaum
bietet hier einen interessanten Lösungsansatz: durch die außenseitige
Dämmung wird die Tragkonstruktion thermisch beruhigt. Der
ausgezeichnete Dämmwert verhindert die starke Wärme- Kälte- Dehnung
und reduziert damit erheblich die Belastung von Anschlüssen.
Die hohe Reaktivität des Schaumstoffs
gestattet das problemlose Einbinden von Dachdurchbrüchen in die
Dachhaut. In der Praxis heißt das, es spielt keine Rolle, ob die zu
beschichtende Fläche eben, schräg oder senkrecht ist. Jede Dachform
lässt sich mit PUR- Dachspritzschaum optimal dämmen. Durchbrüche werden
einfach angeschäumt und in die Dachhaut integriert.
Voraussetzung für eine gute Verbindung
zum Untergrund ist, dass dieser sauber (besenrein), fest und trocken
ist. Eine Entfernung der alten und beschädigten Dachhaut ist in den
meisten Fällen nicht erforderlich.
Polyurethan-Hartschaum ist nicht
UV-stabil. Deshalb wird auf die fertige Schaumstoffober-fläche ein
UV-beständiges Coating aufgebracht.
Heute werden für den UV-Schutz
Langzeitbe-schichtungen, Elastomere, eingesetzt. Im Gegensatz zu
früher üblichen Schutzfarben, meist auf Acrylbasis (also Dispersionen),
bilden die heutigen Elastomere auf der Oberfläche eine hochelastische
Folie, die neben der UV-Schutz-Wirkung eine erhebliche Verbesserung
der mechanischen Belastbarkeit bieten.
Elastomer kann gespritzt und aufgerollt
werden.


Dacheinläufe werden nach der Verschäumung der Dachverschäumung mit
Elastomer und Gewebevollarmierung eingefaßt. Damit stellen wir vor
Ort praktisch einen maßgenauen Reparaturgully her, der den
Einlaßquerschnitt kaum beeinträchtigt und den Wasserablauf
gewährleistet.
Das Verfahren der Dachabdichtung mit sogenannten Flüssigkunststoffen,
hier MARISEAL 250, mit Gewebevollarmierung hat sich im
Flachdachbereich sehr gut bewährt und ist heute in die Bauregelliste
aufgenommen. Daraus abgeleitet nutzen wir die positiven Erfahrungen
bei der Abdichtung von Dacheinläufen.
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